The Visible and the Invisible

The Visible and the Invisible

by Daniela Hammer-Tugendhat

2015340 pages

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Die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts reflektiert ihr Verhältnis zur sichtbaren Wirklichkeit. Sie thematisiert Ambivalenzen und Widersprüche. Als Avantgarde künstlerischer Medien trägt sie zur Herausbildung einer modernen “bürgerlichen” Subjektivität bei. Sie entlässt die Themen aus ihrer traditionellen ikonologischen Fixierung und evoziert unterschiedliche Imaginationen und Semantisierungen - Aspekte, die in der Forschung bisher kaum wahrgenommen worden sind. Das Buch versteht sich als Plädoyer für eine Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft, die das semantische Potential von Kunst innerhalb diskursiver und sozialer zeitgenössischer Praxen untersucht und zugleich ihre Aktualität aufzeigt. Werke von Rembrandt, Metsu, Vermeer und Hoogstraten u. a. dienen als exemplarische Fallbeispiele zur Auseinandersetzung mit aktuellen kunst- und kulturwissenschaftlichen Debatten, beispielsweise zur Repräsentation von Geschlechterdifferenz, zur Text-Bild Beziehung und zum Affektdiskurs.